Treffen der VVN-BdA Wedel

Ostermarsch 2018 – Jagel

Wir gehen vom Bahnhof Schleswig über Busdorf nach Jagel etwa vier Kilometer zum Drohnen- und Tornado-Standort. Gegen 14.00 Uhr findet dort die Abschlussveranstaltung statt. Für die Rückfahrt vom Fliegerhorst zum Bahnhof werden Fahrgemeinschaften organisiert.

Seit 2016 findet die Bildauswertung der militärischen Aufklärungsflüge hier statt.
Die ausgewerteten Daten werden für die Planung weiterer Kriegseinsätze verwendet und auch anderen Verbündeten der NATO zur Verfügung gestellt.
Vor 2017 hat die Ausbildung der Tornado-Piloten auch an atomarer Bewaffnung in Holoman in den USA stattgefunden, jetzt findet die gesamte Flug- und Waffenausbildung der Tornado-Piloten in Jagel statt.
Schon gewusst,
· dass eine einzige Stunde Tornadoflug 43.000 Euro kostet?
· dass ein vierstündiger Tornadoflug 20 000 Liter Kerosin verbraucht?
· dass dabei die gleiche CO2-Menge ausgestoßen wird wie von einem durchschnittlichen Kfz-Pendler in seinem ganzen Berufsleben?

Gewalt erzeugt Gewalt
Frieden kann niemals durch Militär hergestellt werden.
Die Kriege in Afghanistan, dem Irak, in Syrien und in Mali können mit immer noch mehr militärischer Gewalt nicht
beendet werden. Das Militär trägt nur zur weiteren Gewaltspirale bei und auch wenn die Waffen ruhen, ist das Land
zerstört und Armut und Verelendung sind die Folgen der Kriege.
Seit Mitte 2015 fanden vor dem Fliegerhorst Jagel regelmäßig, bisher 24 Mahnwachen gegen den Standort von Tornados und Drohnen statt. Der Fliegerhorst Jagel bildet zusammen mit der Elektronischen Kampfführung in Stadum und Bramstedtlund einen von bisher zwei Standorten für die hochtechnologische Aufrüstung der Bundeswehr für ihre Kriegseinsätze. Der andere ist Büchel mit Daun in der Eifel.

Wir werden auch weiterhin gewaltfrei gegen die Kriegsbeteiligung des Fliegerhorstes Jagel mit Mahnwachen und Aktionen demonstrieren. Wir laden herzlich dazu ein, an den Aktionen am Fliegerhorst Jagel teilzunehmen.
Wer die Einladungen regelmäßig zugeschickt bekommen möchte, sende bitte seine
Emailadresse an: flensburg@bundeswehrabschaffen.de
Information unter:www.bundeswehrabschaffen.de

Konzert von Heinz Ratz und „Strom & Wasser“

Der Verein für Toleranz und Zivilcourage lädt als Veranstalter zu einem besonderen Konzert gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ein.
Konzert von Heinz Ratz und „Strom & Wasser“
am 22. März um 19.30 im AJZ Neumünster
Laut gegen Nazis
Diese Band ist in verschiedenen Zusammensetzungen, aber immer unter Beteiligung von Künstlern aus der Flüchtlingsszene, bereits mehrfach in Neumünster erfolgreich aufgetreten, unter anderem in der Erstaufnahme am Haart. Das Konzert findet im Rahmen der internationalen Woche gegen Rassismus statt und ist ohne Eintritt, um allen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen.
Gefördert wird das Konzert im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ und unterstützt durch das AJZ, das Freie Radio Neumünster und Neumünster Bunt statt Braun.
BANDINFO
BOK – Büro für Offensivkultur
Heinz Ratz hat gemeinsam mit Konstantin Wecker das „BOK“ gegründet – das Büro für Offensivkultur- das sich zu einer musikalischen schnellen Eingreifgruppe und einem wirkungsvollen Netzwerk gegen den europaweit aufkeimenden Faschismus und überhaupt jede Form von Unrecht entwickeln soll. Vor und nach den Veranstaltungen und auch während des Konzertes zwischen den Songs informiert Heinz Ratz über die stattfindende Vernetzung, über seine Erfahrungen in politisch schwierigen Gegenden, vor allem aber auch von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit geflüchteten Musikern und den Besuchen von über 200 Flüchtlingslagern.
www.offensivbuero.de

ZEIT-ZEUGE Nr. 14 Dezember 2017

10. März 2018

Schwerpunktthemen:

– Abschaffung aller Atomwaffen – Weltweite Abrüstung und friedliche Koexistenz
– Bundesweiter Aktionstag der Friedensbewegung
– Antikriegstag
– Jobmesse in Lübeck
– Gemeinsam gegen das Vergessen
– Landesdelegiertenversammlung der VVN-BdA
ZeitZeuge Nr.14 als PDF

Krieg gegen den Terror – eine neue Strategie für weltweite Interventionen

Prof. Dr. Norman Paech
Emeritierter Völkerrechtler
aus Hamburg

Ostermarsch in Lübeck

Ostermarsch Kiel – Abrüsten statt Aufrüsten

4. Kieler friedenspolitischer Ratschlag 2018 – Krieg und Frieden in den Medien

Krieg und Frieden in den Medien Medienkritik gibt es seit langem. Aber mit der Verschärfung der Spannungen in Europa wird immer deutlicher: Fehl- und Falschmeldungen sollen in der Bevölkerung eine Zustimmung zu Krieg und militärischer Intervention erzeugen.Deutlich wurde dies mit der Erfindung des serbischen „Hufeisenplans“der schließlich zum deutschen Kriegseintritt in Jugoslawien führte. Gibt es Chancen für einen alternativen Journalismus?

Militarisierung in Europa – bedroht uns Russland?
Die jüngsten militärischen Entwicklungen in der Ostsee sind beunruhigend. Zunehmend konzentriert die deutsche Marine ihre Aktivitäten in der Ostsee. Sie wird so zum maritimen Austragungsort von Interessenkonflikten und Provokationen. Das Säbelrasseln der NATO vor der russischen Haustür erhöht die Kriegsgefahr. Das Verlegen der amerikanischen Panzerbrigade ist nicht nur Drohgebärde, sondern konkrete Kriegsvorbereitung.

Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik statt weiterer Provokationen. Wir wollen Frieden in Europa und der Welt. Und wir brauchen Visionen, wie der Frieden langfristig gesichert werden kann.

15.00 Uhr Begrüßung

15.10 – 16.30 Uhr
Panel I: Krieg und Frieden in den Medien
Mit Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Hamburger Journalisten, Autoren des Buches „Die Macht um acht“.
Moderation: Benno Stahn
Diskussion

16.30 – 16.45 Uhr Kaffeepause

16.45 – 17.30 Uhr
Panel II: Militarisierung in Europa – bedroht uns Russland?
Mit Siegfried Lauinger (IPPNW Kiel) und Benno Stahn (Kieler Friedensforum)
Moderation: Günther Stamer
Diskussion
16.30 – 16.45 Uhr Kaffeepause
17.30 – 19.00 Uhr
Panel III: Abschlussdiskussion:
Erhöhung des Wehretats?
Frank Hornschu (DGB Kiel Region)
Gösta Beutin (MdB, Kieler Friedensforum)
Sven Berger (SDAJ Kiel)
Maxim Smirnov (Linksjugend ´solid S-H)
Diskussion

19.00 Uhr Schlusswort und Ende der Veranstaltung

We did it once, we did it twice, let’s do it again!

Liebe Engagierte,

im letzten Jahr haben wir in zwei Wahlkämpfen gemeinsam an vielen Orten in Schleswig-Holstein gegen Rassismus, Antifeminismus und Nationalismus gekämpft. Wir sind aufgestanden wenn die ProtagonistInnen rechter Hetze in Schleswig-Holstein versucht haben ihre menschenverachtenden Positionen zu verbreiten. Wir sind aufgestanden, haben lautstark widersprochen: vor ihren Veranstaltungsräumen, an ihren Wahlkampfständen, aber auch an unseren Arbeitsplätzen, in unseren Seminaren an der Uni oder bei unseren Familienfeiern. Dabei haben wir gelernt, dass wir eine reale Chance haben jenen, die diese menschenverachtenden Positionen vertreten, die Öffentlichkeit zu entziehen und sie in die Defensive zu drängen.

Nun steht der Kommunalwahlkampf in Schleswig-Holstein kurz bevor und wir sehen keinen Grund damit aufzuhören. Gleichzeitig sind wir uns sicher, dass sich nicht all unsere Aktionsformen, die wir im letzten Jahr entwickeln und erproben konnten auf den Kommunalwahlkampf übertragen lassen. Mehr als noch im letzten Jahr wird der Wahlkampf in eurem Ort, eurem Viertel, vor der Haustür geführt werden.

Es gibt Vieles an das wir anknüpfen wollen und manches, was wir Neu denken müssen – das wollen wir mit euch gemeinsam tun. Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus laden wir alle, die sich in den kommenden Kommunalwahlkampf einmischen wollen um rechter Hetze zu widersprechen herzlich zum landesweiten Vernetzungstreffen am 24.03.17 von 14:00 bis 16 Uhr Uhr nach Kiel ein.

Für unsere Planung bitten wir bei Interesse um eine kurze Rückmeldung an kontakt@agr-sh.de

Mit solidarischen Grüßen

der Koordinierungskreis der Kampagne

Aufstehen gegen Rassismus

Schleswig-Holstein

Protestvorbereitungen am Tag der Urteilsverkündung im NSU-Prozess

Einladung zu Protestvorbereitungen am Tag der Urteilsverkündung im NSU-Prozess

In Gedenken an:
Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter
Vor knapp 5 Jahren begann der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Sch. Im Frühjahr 2018 wird dieser Prozess nach etwa 400 Verhandlungstagen vorraussichtlich zu Ende gehen ohne dass der NSU-Komplex zufriedenstellend aufgeklärt worden wäre.

Weil wir uns sicher sind, dass es sich bei dem NSU nicht um eine isolierte Zelle von drei Personen, sondern um ein weitreichendes Netzwerk handelt,

weil wir uns sicher sind, dass die rassistischen Ressentiments innerhalb der Ermittlungsbehörden eine frühzeitigere Aufklärung der Morde nicht nur verhinderten, sondern auch die Angehörigen der Betroffenen zu TäterInnen erklären wollten,

weil wir uns sicher sind, dass mit dem Urteilsspruch im NSU-Prozess der rechte Terror nicht aufhört zu existieren,

… weigern wir uns einen Schlussstrich zu ziehen!

Unter dem Motto kein Schlussstrich wird in vielen deutschen Städten zum NSU-Komplex gearbeitet und für den ersten Tag der Urteilsverkündung („Tag X“) Proteste vorbereitet. In Kiel hat sich bereits ebenfalls ein kleiner Vorbereitungskreis gegründet. Wir wollen mit Euch am „Tag X“ auf die Straße gehen um jenen zu Gedenken, die vom NSU ermordet worden sind.

Am Samstag nach der Urteilsverkündung wird es darüber hinaus eine große norddeutsche Demonstration in Hamburg geben, zu der wir ebenfalls mit Euch mobilisieren wollen.

Wir laden Euch herzlich zu einem gemeinsamen Treffen am 20.3.2018 im Andreas-Gayk-Zimmer, Gewerkschaftshaus Kiel, Legienstr. 22 ein, um über eine gemeinsame Beteiligung und Mobilisierung zu den Protesten und Gedenken am TagX und der Demonstration in Hamburg zu diskutieren.

Runder Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel/Aufstehen gegen Rassismus Kiel

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