Konzert mit „Bejarano & Microphone Mafia“ und der Film „Mut zum Leben“

Ich habe viel Glück in meinem Leben gehabt, ein ganz großes Glück, ein unheimliches Glück.

Dies sagt eine Frau von sich, deren Eltern und Schwester von den Nazis umgebracht wurden; die selbst die unfassbare Grausamkeit des Vernichtungslagers Ausschwitz er- und überlebt hat: Esther Bejarano.

Seit mehr als dreißig Jahren ist sie eine Kämpferin gegen das Vergessen, die ihre Geschichte an Schulen erzählt und mit ihrer Musik gegen jede Art von Intoleranz angeht.

Seit 2009 spielt Esther zusammen mit ihrer Tochter Edna, ihrem Sohn Joram, den Rappern Kutlu Yurtseven und Rosario Pennino (Microphone Mafia) zusammen. Sie verstehen ihre Musik als eine Antwort auf die Neonazis, die Musik als Propagandamittel in Form von Schulhof-CDs einsetzen.

Die Musik der Gruppe ist dem Kampf für die Freiheit der jungen Partisan_innen, der Liebe zu Frieden und Menschlichkeit, den Deserteur_innen, der Sehnsucht nach der Heimat der Verbannten, dem Wunsch nach Zugehörigkeit der Migrant_innen in einer Welt, in der niemand nach seiner/ihrer Herkunft bewertet werden sollte, gewidmet.

Esther Bejarano & Microphone Mafia live in Kiel am 12.04.2014

Esther Bejarano & Microphone Mafia live in Kiel am 12.04.2014

Auf ihrem Programm stehen Lieder von Brecht und Theodorakis, französische und israelische antimilitaristisch-pazifistische Lieder und Lieder aus der italienischen „Resistenza“. Die Strophen sind u. a. auf Jiddisch, Griechisch, Türkisch, Französisch, Kölsch, Neapolitanisch und Deutsch gesungen und in Rap-Form neu interpretiert. Die aus drei Generationen zusammengesetzte Gruppe mit ihren verschiedenen kulturellen Hintergründen vermittelt dem Publikum so eine Botschaft universeller Liebe, die alle Sprachen, Kulturen und Generationen einschließt.

Um 17:30 Uhr ist Einlass, und wir starten den Abend um 18:00 Uhr mit dem Film „Mut zum Leben – die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz“. Ein Film über Mut, Widerstand und die unzerstörbare Würde des Menschseins ( http://www.mut-zum-leben-filmprojekt.org/).

Ab 20 Uhr beginnt das Konzert und wir können die Bejaranos und Microphone Mafia live erleben, mit ihrem musikalischen Manifest für den antifaschistischen Kampf und dem Tondokument wider das Vergessen. Sie präsentieren uns ihr neues Album “ La Vita Continua“.

Im Konzertsaal direkt sind keine Sitzmöglichkeiten vorhanden, es wird aber eine Live-Übertragung in das Kino im Nebenraum geben, wo das Konzert im Sitzen erlebt werden kann.

Eintritt: 14,- € / ermäßigt 10,- € (Kartenvorverkauf im Buchladen Zapata sowie in der Hansastraße 48)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein präsentiert von Rebelti@s & hansa48

Neofaschismus in Europa – Ultrarechte Gruppen und Faschisten in der Ukraine!

Vertreter ultrarechter und faschistischer Gruppen in der Ukrai­ne sind mit Ministern in der ukrainischen Übergangsregierung ver­treten. Die NPD lädt Vertreter zu ihrem Europatag ein. Die deutsche Politik macht gemeinsame Sache mit ukraini­schen Faschisten.
In Litauen – ein EU Land – beschimpft ein Minister der äußers­ten Rechten die dort lebende russische Bevölkerung und un­terstützt den Aufmarsch ehemaliger litauischer SS-Verbände.

Darüber wollen wir diskutieren.

Die VVN-BdA Gruppe Lübeck/Lauenburg lädt ein zu ihren offe­nen Treffen jeden 3. Donnerstag im Monat zu einem aktuellen Thema im DGB-Haus Raum 2014 oder 3/4

I have a dream… all men are created equal… die Würde des Menschen ist unantastbar…

Die Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein und der Runde Tisch gegen Rassismus und Faschismus werden am 21.3. 2014 von 11.30 bis 13.00 Uhr auf dem Vinetaplatz in Kiel-Gaarden ein Zeichen gegen den Rassismus setzen.

Es wird das deutsche Grundgesetz verteilt und über Rassismus in Europa aufgeklärt werden. I have a dream… all men are created equal… die Würde des Menschen ist unantastbar… weiterlesen »

Aktion zum internationale Tag gegen Rassismus am Kieler Rathaus

Aktion zum internationale Tag gegen Rassismus am Kieler Rathaus

13. März 2014

Der Runde Tisch gegen Rassismus und Faschismus Kiel wird am 20.3. vor dem Kieler Rathaus ab 13 Uhr aktiv sein. Um 15 Uhr beginnt im Rathaus die monatliche Ratssitzung der Landeshauptstadt. An diesem Tag soll gegen die Teilnahme des NPD-Mitglieds Hermann Gutsche protestiert werden, der im Mai über die Wahlalternative Kieler Bürger ein Mandat erhalten hat. Aktion zum internationale Tag gegen Rassismus am Kieler Rathaus weiterlesen »

Versammlung ohne Freiheit – Von Polizeikesseln und Gesetzesentwürfen

13. März 2014

Im schleswig-holsteinischen Landeshaus wird seit Mitte des Jahres 2012 über den Entwurf eines „Gesetzes zum Versammlungsrecht“ diskutiert. Auch Bewegungen, Initiativen, Organisationen, Vereine, Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen sind aufgefordert ihre Meinung zu diesem Entwurf zu äußern.

Das haben wir als Bündnis für Versammlungsfreiheit getan und und uns eine Meinung gebildet. In unserer gemeinsamen Erklärung stellen wir fest: „Für uns ist die Versammlungsfreiheit ein Grundrecht eines jeden Menschen. Indem wir auf die Straße gehen, können wir Missstände anprangern und für ein gutes Leben für alle kämpfen. Wir alle nehmen regelmäßig an Versammlungen teil – im Rahmen von Arbeitskämpfen, im Kampf gegen Nazis und RassistInnen, gegen den Abbau demokratischer und sozialer Rechte, im Widerstand gegen den Atomstaat, im Kampf für eine bessere Welt. Versammlung ohne Freiheit – Von Polizeikesseln und Gesetzesentwürfen weiterlesen »

Versammlung ohne Freiheit – Information und Diskussion

Es gibt viele Beispiele, an denen deutlich gemacht werden kann, wie es um das Recht auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit in diesem Land bestellt ist. Wir greifen an diesem Abend das Thema „Blockupy-Frankfurt“ auf. Aktivisten erzählen von ihren Erfahrungen vor, während und nach den Aktionen von Blockupy-Frankfurt 2013. Außerdem wird der Gesetzentwurf und die Veränderungen vorgestellt. Die Haltung und Aussagen des Bündnisses werden ebenfalls dargestellt.

Auf dem Podium werden sitzen:

Lea Voigt Rechtsanwältin in Berlin, befasst sich u.a. mit den gerichtlichen Auseinandersetzungen nach Blockupy 2013.

Elke Steven Komitee für Grundrechte und Demokratie, Demobeobachtung Blockupy-Frankfurt

Björn Elberling, Dr. Rechtsanwalt in Kiel, „arbeitskreis kritischer juristInnen kiel“ und Teilnehmer im Bündnis für Versammlungsfreiheit

Matthias Krause, Vertreter der Roten Hilfe Kiel im Bündnis für Versammlungsfreiheit

www.versammlungsfreiheit.org

Eine Erfolgsgeschichte geht weiter

11. März 2014

Antifaschistische Stadtwanderung in Flensburg

Nach jahrelanger Forschungsarbeit erschien 1993 im VAS Verlag für Akademische Schriften in Frankfurt deTitelbildr Heimatgeschichtliche Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 – 1945, Schleswig-Holstein I, Nördlicher Landesteil; Autorin: Irene Dittrich; Herausgegeben vom Studienkreis Deutscher Widerstand.

Zur Erstellung dieses Bandes haben damals viele Mitglieder der VVN-BdA und NS-Opfer mit Hinweisen und Bereitstellung von Materialien beigetragen.

Der Heimatgeschichtliche Wegweiser umfasst die Städte Flensburg und Kiel sowie die Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Plön, Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg und hat den Charakter eines Handbuches mit den Schwerpunktsthemen: Widerstand und Naziterror, „Rassische“ Verfolgung und „Euthanasie“ und Konzentrationslager und Zwangsarbeit. Eine Erfolgsgeschichte geht weiter weiterlesen »

Themenabend – Die „Lebensbornkinder“

In Nazideutschland wurde der Verein „Lebensborn“ gegründet auf der Grundlage der faschistischer Rassenhygiene. Anonyme Entbindungen und die Vermittlung der Kinder zur Adoption, auch aus den besetzten Gebieten, an Familien von SS-Angehörigen sollten die Geburtenrate „arischer“ Kinder erhöhen.

Was ist aus diesen Kindern geworden?

Unsere Freundin Angelika Wierts wird darüber berichten.


Die VVN-BdA Gruppe Lübeck/Lauenburg lädt ein zu ihren offenen Treffen jeden 3. Donnerstag im Monat zu einem aktuellen Thema im DGB-Haus Raum 2014 oder 3/4

Neue Dummheiten vom „Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel“

6. Februar 2014

Schon im Sommer 2013 hatte dieses Institut, genauer sein Leiter Professor Joachim Krause,

unrühmlich von sich reden gemacht. Krause beschimpfte damals die VVN-BdA als „linksextremistisch beeinflusst“ und denunzierte ein Mitglied unserer Organisation aus Karlsruhe als linksextremistischen Hetzer, weil dieser sich für eine Zivilklausel auch an der Universität Kiel eingesetzt hatte. Zugleich verglich Krause die Forderung nach einer Zivilklausel und ein Forschungsverbot für die Bundeswehr an der Uni mit der Judenverfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus. Eigentlich sollte man denken: „Dümmer geht`s nimmer“. Aber das Verhalten von Robin Schröder, Mitarbeiter an o.a. „Institut für Sicherheitspolitik“ zeigt uns: Dieses Niveau ist noch zu unterbieten. Neue Dummheiten vom „Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel“ weiterlesen »

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