Blumen für Gudendorf

Frieden statt Konfrontation mit Russland
Aufruf der Initiative „Blumen für Gudendorf“

Seit mehr als 30 Jahren versammeln wir uns um den Tag der Befreiung und des Kriegsendes in Gudendorf (St. Michaelisdonn) an den Massengräbern für sowjetische Kriegsgefangene um der Menschen zu gedenken, die den Gräueltaten des Hitlerfaschismus zum Opfer gefallen sind. Unermüdlich bekunden wir die Forderung, Lehren aus der Geschichte zu ziehen, Faschismus und Kriegstreiberei für alle Zukunft zu beenden, antirussische Feindbilder durch eine auf Frieden und Verständigung gerichtete Ostpolitik abzulösen.
Leider sind seit Beginn des Jahres schlimme Befürchtungen Realität geworden: Die NATO hat sich weiter nach Osten ausgedehnt. Russland fühlt sich militärisch bedroht. Deutsche Medien schürten in den letzten Wochen und Monaten wie zur Zeit des finstersten Kalten Krieges antirussische Stimmungen und  bedienen in der Ukraine nicht nur nationalistische Ressentiments sondern arbeiten offen mit Faschisten zusammen, die sogar Regierungsämter einnehmen konnten.
Gegenreaktionen Russlands waren zu erwarten.
Niemand kann vergessen, dass zwischen dem Überfall auf die Sowjetunion im Jahre 1941 und der Zerschlagung der faschistischen Agressoren 27 Millionen Menschen in den Republiken der UdSSR getötet wurden.
Dennoch wird die russische Reaktion zum Anlass genommen, die Politik der Konfrontation aufrecht zu erhalten und auszubauen.
Es werden weitere Sanktionen gegen Moskau gefordert und verkündet.
Faschisten wittern die Gunst der Stunde und entfachen – international vernetzt – ein gefährliches Feuer.

Rassismus und Antisemitismus begleiten die Provokationen ideologisch. Das muss alle Menschen, die eine Verantwortung für die Erhaltung des Friedens spüren, aufrütteln und zum Handeln veranlassen.
Wir fühlen uns der deutschen Friedensbewegung verbunden, die auf den Ostermärschen ihr Nein zu Auslandseinsätzen, zu kriegerischen Handlungen und ihr Nein zu neuer deutscher Führung in der Weltpolitik zum Ausdruck gebracht hat. Eine Umkehr von dieser Politik muss das Gebot der Stunde sein.
Am Mahnmal für die ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen wollen wir unseren Friedenswillen bekräftigen.
Getreu dem Schwur von Buchenwald „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“ verurteilen wir jede Zusammenarbeit mit Faschisten und jeden Versuch, die faschistische Gefahr zu verharmlosen. Wie stark die Faschisten dank der Vernebelungen durch scharfmacherische Politiker schon wieder geworden sind, zeigte sich auf dem Maidan, aber auch hierzulande im Verlaufe des NSUProzesses.
Bei den bevorstehenden Europawahlen machen sich Rechtspopulisten und faschistische Parteien Hoffnungen, ins europäische Parlament einzuziehen. Es ist höchste Zeit, diese Tendenzen zu stoppen. Unser Gedenken in Gudendorf soll ein weiteres Signal dafür sein, dass die Mehrheit unseres Volkes Frieden und Verständigung will.
Kommen Sie am Samstag, den 10. Mai 2014 , um 14 Uhr, zur Mahn- und Gedenkkundgebung am Gräberfeld für sowjetische Kriegsgefangene.

Blumen für Gudendorf

Samstag 10. Mai 2014, 14 Uhr

Gedenkstätte Gudendorf

Grußworte
Vertreter der Gemeinde Gudendorf, des Kreises Dithmarschen und
des Konsulats der Russischen Föderation Hamburg (angefragt)
Ansprache
Hartmut Büchsel, Eckernförde
Landesvorsitzender der VVN-BdA Schleswig-Holstein
Renè Buschmann, Hamburg
Lieder gegen Krieg und Gewalt
Andacht

Im Anschluss an die Veranstaltung sind alle zu einer Gesprächsrunde in „Uns Dörpshus“ eingeladen.
Verantw.: Initiatiave „Blumen für Gudendorf“

Tag der Befreiung

Einladung zum gemeinsamen Gedenken auf dem Friedenshügel in Flensburg

Am 8. Mai diesen Jahres jährt sich der Tag der Befreiung
zum 69sten Mal. Auch für uns ist das Anlass, an die Verbrechen
Nazideutschlands zu erinnern und einen Blick auf das Heute
zu werfen.
Gemeinsam mit der Flensburger Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes möchten wir der Opfer gedenken: Um 12 Uhr am
Ehrenmal für die Opfer der Naziherrschaft auf dem Friedenshügel.
Treffpunkt: Haupteingang.
Dazu möchten wir Sie und euch herzlich einladen.
Es sprechen:
Ludwig Hecker (VVN-BdA Flensburg)
Joachim Sopha (stellv. Vorsitzender DGB Flensburg)

Der 1. Weltkrieg vor 100 Jahren – Griff nach der Weltmacht

Wurde der Krieg inszeniert?!

Mit Dr. Wolfgang Beutin, Literaturwissenschaftler und Historiker Schüler von Prof. Fritz Fischer, Hamburg

Eine Rechtfertigungswelle ergießt sich zum 100. Jahrestag der Entfesselung des Ersten Weltkriegs über das Land. Stellten Geschichtsrevisionisten in der Vergangenheit die Alleinschuld Deutschlands am Krieg infrage, so wird neuerdings jegliche Verantwortung für die Entfesselung des „Großen Krieges“ bestritten.

Wie kam es zu diesem Krieg? Wer waren die treibenden Kräfte?

Welche Rolle bzw. welche Verantwortung hatte das kaiserliche Deutschland?

Dr. Wolfgang Beutin setzt sich mit diesem Thema sei einigen Jahrzehnte auseinander. Nach seinem Referat erwartet Sie bzw. Euch eine spannende Diskussion.

Freitag, d. 9. Mai um 19.00 Uhr

Lübeck, Holstentorplatz im DGB-Haus Raum ¾

Eine Veranstaltung der VVN/BdA in Zusammenarbeit mit terre des hommes, attac und der Humanistischen Union

Nach fast 18 Jahren: „Club 88“ endlich geschlossen!

23. April 2014

Von den damals in Neumünster massiv und gewalttätig auftretenden Nazi-Skins wurde der „Club 88“ im Oktober 1996 im geschichtsträchtigen Stadtteil Gadeland gegründet und diente seitdem (nicht nur) den norddeutschen Neonazis als Szenetreffpunkt mit Symbolkraft und Kultcharakter. Rechtsrockveranstaltungen mussten damals angesichts hunderter Teilnehmer sogar in angemietete Hallen oder in die Trainingsräume des Athletik Klub Ultra verlegt werden. Während der letzten Jahre fanden allerdings neben den „Geburtstagsfeiern“ im Oktober und am 20.04. (Die Zahl 88 bedeutet im Nazi-Code nichts anderes als Heil Hitler!) nur noch vereinzelte Wochenendaktivitäten statt. Nach fast 18 Jahren: „Club 88“ endlich geschlossen! weiterlesen »

Ostermarsch Flensburg – AUFSTEHEN FÜR DEN FRIEDEN

Ostermarsch in Hamburg

Wir sagen Nein
zu Aufrüstung und Krieg
Andacht 11.30 Uhr
St. Gertrudkirche, Immenhof 10
Auftakt 12.00 Uhr, Immenhof
Mundsburg
Abschluss 14.00 Uhr
Friedensfest
auf dem Carl-von-Ossietzky-
Platz an der Langen Reihe

Friedensfest auf der Batavia

Ostermarsch in Wedel

Ostermarsch in Kiel – Wir sagen NEIN zu Auslandseinsätzen!

Ostersonnabend 19. April 2014,  Auftaktkundgebung Asmus-Bremer-Platz 11.00 Uhr Frank Hornschu DGB K.E.R.N., Grußwort zum Ostermarsch

Michael Lindner Oberstleutnant d.R. – Darmstädter Signal, „Interventionen weltweit – mehr Sicherheit für Deutschland?”

Zwischenkundgebung Bahnhof,  Uwe Stahl Attac

12.30 Uhr Abschlussveranstaltung Asmus- Bremer-Platz

Linksjugend Solid, Schulfrei für die Bundeswehr, Gerd Sell Lieder gegen Krieg und Militarismus Ostermarsch in Kiel – Wir sagen NEIN zu Auslandseinsätzen! weiterlesen »

Militarismus in Deutschland – Rechtspopulistische und neofaschistische Parteien in Europa – Ein Stück Platz an der Sonne erwerben

11. April 2014

Überaus gut besucht war die diesjährige Nordkonferenz, zentrale Bildungsveranstaltung der norddeutschen Landesverbände der VVN-BdA. Sie war ja auch mit Dr. Peter Strutynski (BA Friedensratschlag Kassel), Dr. Wolfgang Beutin (Literaturhistoriker) und André Aden (Recherche Nord) mit kenntnisreichen Referenten besetzt. Schwerpunkte waren der Militarismus in Deutschland, sein Griff nach der Weltmacht, Lehren aus der Geschichte, die Rückkehr des Krieges in die Politik, der Rechtspopulismus heute. Militarismus in Deutschland – Rechtspopulistische und neofaschistische Parteien in Europa – Ein Stück Platz an der Sonne erwerben weiterlesen »

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