Neues vom rechten Rand

geschrieben von Thomas Repp

1. Februar 2011

NPD, DVU, freie Kameradschaften – nach wie vor gibt es viel Bewegung in der rechtsextremen Szene. Erfolge können die Neonazis aber nicht so recht verbuchen.

Die Zukunft der neuen NPD ist wieder völlig ungewiss. Die Fusion von NPD und DVU ist vorläufig geplatzt. Der damalige DVU-Vorsitzende Matthias Faust und NPD-Chef Udo Voigt hatten den Fusionsvertrag Ende Dezember unterschrieben. Das Landgericht München entschied jetzt, dass die Verantwortlichen der DVU gar nicht befugt waren, einen Vereinigungsvertrag mit der NPD-Führung auszuhandeln. Das Gericht entschied, dass die Verantwortlichen bei der DVU um deren Vorsitzenden Matthias Faust gar nicht befugt waren, einen Vereinigungsvertrag mit der NPD-Führung auszuhandeln. „Der Antragsgegnerin (also der DVU) wird untersagt, den Verschmelzungsvertrag mit der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) vor einer erneuten Urabstimmung (…) zu unterzeichnen“, heißt es in dem Beschluss des Gerichtes. Geklagt hatten die Landesfürsten der DVU aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Berlin. Das Gericht teilt nun den Zweifel der Kritiker, dass die nötige Urabstimmung der DVU formal korrekt gelaufen sei. Was das Urteil für die offiziell schon gefeierte Verschmelzung von NPD und DVU bedeutet, ist noch nicht absehbar.

Der Fall Borrmann

Für negative Schlagzeilen sorgte jetzt auch der NPD-Landtagsabgeordnete Raimund Borrmann – und das direkt in zweifacher Hinsicht. Borrmann ist mit der Klage gegen einen Ordnungsruf durch Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider gescheitert. Auf der Landtagssitzung am 13. Mai 2009 war dem NPD-Landtagsabgeordneten vom Präsidium das Wort entzogen worden, da er mehrfach das Plenum nicht korrekt angesprochen hatte. Daraufhin hatte Borrmann beim Landesverfassungsgericht Klage eingereicht. Er fühlte sich in seinem Recht auf Redefreiheit verletzt. Nun wurde die Klage als unbegründet zurückgewiesen. Die Würde des Parlaments gebiete eine Formwahrung, urteilten die Richter des Landesverfassungsgerichts am Donnerstag in Greifswald. Der Ordnungsruf stelle keine Einschränkung des verfassungsrechtlich garantierten Rechtes auf Rede- und Meinungsfreiheit des Abgeordneten dar. Dieses Urteil hatte der NPD-Mann wohl schon erwartet. Jedenfalls nahm er nicht an der Urteilsverkündung teil. Die Karriere bei der NPD scheint für den 50-Jährigen ohnehin so gut wie vorüber zu sein. Er wurde von der NPD für die kommende Landtagswahl nicht nominiert. Das mag auch daran liegen, dass Borrmann das Image eines Sozialbetrügers anhaftet. Am 15. Dezember hob der Landtag Borrmanns Immunität auf – mit den Stimmen der NPD-Fraktion. Die Oberstaatsanwaltschaft Rostock wirft ihm die Erschleichung von Sozialleistungen vor. Nun hat der NPD-Landtagsabgeordnete einen Strafbefehl über 7.500 Euro erhalten. Das bestätigte die Direktorin des Amtsgerichts Bad Doberan auf Anfrage des NDR. Dabei ging es um ein Haus, das Borrmann im Jahr 1994 von seiner Großmutter gekauft hatte. Obwohl im Kaufvertrag ein lebenslanges Wohnrecht für sie festgeschrieben wurde, beantragte die Rentnerin 2003 finanzielle Hilfe. Sie müsse an Borrmann mehr als 300 Euro Miete zahlen, hieß es. Da der Landkreis nichts von dem kostenlosen Wohnrecht wusste, gewährte er zwei Jahre lang Zuschüsse. Aufgeflogen war die kriminelle Tour wegen Borrmanns Gier. Als er – angeblich im Auftrag seiner Großmutter – mehr Geld beantragte, bekam er eine Ablehnung. Als ihr zuständiger Betreuer klagte er daraufhin vor dem Rostocker Sozialgericht. Die Klage Borrmanns wurde abgewiesen. Das Sozialgericht übergab den Fall an die Staatsanwaltschaft Rostock, die darin schließlich einen Anfangsverdacht für die Erschleichung von Sozialleistungen sah.

Bildung einer kriminellen Vereinigung

Weit unangenehmer als der Fall Borrmann ist für die rechtsextreme Szene, dass die Betreiber eines rechten Internetradios unter anderem wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt worden sind. Damit ist den Nazis erneut ein Medium verloren gegangen, mit dem sie gezielt Neumitglieder werben konnten und Gleichgesinnte mit Informationen versorgen konnten. Die 18 Männer aus ganz Deutschland sollen ein Internetradio mit rechtsextremen Inhalten betrieben haben, das von Juli 2009 bis November 2010 weltweit zu hören war. Alle Beiträge des so genannten Widerstandsradios hatten rechtsextremistische und fremdenfeindliche Inhalte. Das ließ die Staatsanwaltschaft Koblenz verlauten, die auch angeklagt hat. Die Angeklagten hätten als Betreiber und Moderatoren das Naziregime verherrlicht und nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet. Zudem haben sie laut Anklage rund 150 Liedtitel mit strafbaren Inhalten abgespielt. Nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes setzen Neonazis gezielt Musik ein, um Jugendliche und junge Erwachsene für die rechtsextremistische Szene zu gewinnen. Bereits Anfang November hatten die Behörden eine Razzia durchgeführt und in zehn Bundesländern 22 Wohnungen und Häuser durchsucht, die in Verbindung mit den Betreibern des Internetradios gesehen wurden. Damit ist das zweite Internetradio von Rechtsextremen außer Betrieb. Bereits im März 2009 wurde der Betrieb des einschlägigen Internet-Radios European Brotherhood Radio (EBR) eingestellt. Bis dahin galt das sogenannte EBR als Geheimtipp der militanten Neonaziszene. Antisemitische Hetzparolen und Aufstachlung zum Rassenhass bestimmten den 24stündigen Programmablauf. Besonders großes Aufsehen erregte die Festnehme der Betreiber damals, weil zumindest eine der Aktivisten Mitarbeiterin des niedersächsischen Verfassungsschutzes war.

Proteste gegen Wahlkampfauftakt der NPD in Hamburg

geschrieben von Thomas Repp

30. Januar 2011

Eine NDP-Kundgebung und zwei Gegenveranstaltungen in Hamburg-Harburg sind am Samstag friedlich verlaufen. An der Wahlkampfkundgebung der NPD beteiligten sich etwa 60 Personen, bei den Gegendemonstrationen protestierten zehnmal mehr Menschen.

Mehrere hundert Menschen haben am Samstag im Hamburger Stadtteil Harburg gegen eine Kundgebung der rechtsextremen NPD demonstriert. Zu den Protestaktionen, die weitgehend friedlich verliefen, hatten die SPD, die GAL, die Linkspartei, der DGB, die evangelische Kirche und eine Reihe linker Organisationen aufgerufen. Am Vormittag hatten sich gut 60 Teilnehmer zu einer NPD-Wahlveranstaltung versammelt, bereits zuvor hatten die beiden Kundgebungen der Gegner begonnen, zu denen etwa 600 Teilnehmer kamen. Die Polizei war mit mehr als 800 Beamten im Einsatz, um Zusammenstöße zwischen den Gruppen zu verhindern. Zwei Gegendemonstranten wurden vorübergehend festgenommen, weil sie versucht hatten die Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Ungefähr 80 Demonstranten gelangten bis an die letzten Polizeiabsperrungen vor der NPD-Kundgebung und versuchten, die Redebeiträge der NPD mit Sprechchören, Trillerpfeifen und Trommeln zu übertönen.

Im Vorfeld ihrer Kundgebung hat die NPD gezeigt, wozu sie fähig ist. Weil sich der Besitzer eines Tattoo-Studios gegen NPD-Wahlwerbung vor seinem Laden wehrte, sollen drei Neonazis, darunter der NPD-Kreisvorsitzende von Bergedorf, Thomas Wulff, ihn attackiert haben. Als der Ladeninhaber versuchte ein NPD-Plakat zu entfernen, soll einer der Männer ihn mit einer Axt bedroht haben. Im Laufe des Streits soll Wulff den Mann mit dem Knie in die Genitalien getreten und bespuckt haben. Die Polizei bestätigte gegenüber dem Störungsmelder, dass die Beamten die drei Tatverdächtigen nach kurzer Verfolgung in der Nähe gestoppt und die Axt sichergestellt haben. Wulff droht jetzt ein Verfahren wegen Bedrohung und Körperverletzung.

Nach diesem „Wahlkampfauftakt“ ist es nicht verwunderlich, dass so viele Gegendemonstranten auf die Straße gingen. „Wir haben heute ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Neofaschismus in Hamburg gesetzt“, sagte der Sprecher des Hamburger Bündnisses gegen Rechts, Bela Rogalla. Für ihn ist die Strategie des Bündnisses voll aufgegangen. Die Neonazis sollten durch ein breites Bündnis gesellschaftlich isoliert werden. Mehrere Redner forderten ein neues NPD-Verbotsverfahren. In anderen Beiträgen wurde die dringende Notwendigkeit zivilgesellschaftlichen Engagements gegen den Rechtsextremismus in den Mittelpunkt gestellt.

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

26. Januar 2011

Eine Veranstaltung von sechs Elmshorner Schulen

27.01.2011

Kreis Pinneberg: Veranstaltungsreihe zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Eine Veranstaltung von sechs Elmshorner Schulen

Donnerstag, 27. Januar 2011, 10.00 Uhr und um 19.00 Uhr

Elmshorn, Saalbau der Waldorfschule

Der Eintritt ist frei, es sind jedoch Karten für den Eintritt erforderlich. Karten für die Abendveranstaltung gibt es bei der „Theaterkasse Elmshorn“ (Königstr. 56) und bei „Konzert und Event“ (Kirchenstr. 8).

Schülerinnen und Schüler der sechs weiterführenden Schulen haben sich mit der Geschichte der Befreiung von Auschwitz befasst und wollen um 10.00 Uhr und um 19.00 Uhr im Saalbau „Gegen das Vergessen“ erinnern und mahnen. Informationen gibt es unter www.stolpersteine-elmshorn.de.

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Donnerstag, 27. Januar 2011, 10.00 Uhr und um 19.00 Uhr Elmshorn, Saalbau der Waldorfschule Der Eintritt ist frei, es sind jedoch Karten für den Eintritt erforderlich. Karten für die Abendveranstaltung gibt es bei der „Theaterkasse Elmshorn“ (Königstr. 56) und bei „Konzert und Event“ (Kirchenstr. 8). Schülerinnen und Schüler der sechs weiterführenden Schulen haben sich mit der Geschichte der Befreiung von Auschwitz befasst und wollen um 10.00 Uhr und um 19.00 Uhr im Saalbau „Gegen das Vergessen“ erinnern und mahnen. Informationen gibt es unter www.stolpersteine-elmshorn.de.

Offizielle Gedenkfeier

26. Januar 2011

27.01.2011

Kreis Pinneberg: Veranstaltungsreihe zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Offizielle Gedenkfeier

Der Kreispräsident lädt zur offiziellen Gedenkfeier um 19.00 Uhr in die Drostei ein.

Donnerstag, 27. Januar 2011, 19.00 Uhr

Pinneberg, Drostei

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Donnerstag, 27. Januar 2011, 19.00 Uhr Pinneberg, Drostei

Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft

geschrieben von Thomas Repp

25. Januar 2011

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an alle Opfer des verbrecherischen Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus:

Juden, Gewerkschafter, Kommunisten und Sozialdemokraten, Sinti und Roma, Christen, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteuere, Zwangsarbeiter, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden, viele von ihnen Männer und Frauen des Widerstandes. Im Januar 1996 wurde der 27. Januar als Gedenktag durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt, weil am 27. Januar 1945 die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch Soldaten der Roten Armee befreit wurde. Das KZ Auschwitz steht symbolhaft für Völkermord und Vernichtung durch das Nazi-Regime. Am 1. November 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 27. Januar in einer Resolution offiziell zum Internationalen Holocaustgedenktag.

Im Kreis Pinneberg finden mehrere Veranstaltungen statt. Unter dem Menüpunkt TERMINE finden Sie vielleicht auch eine Veranstaltung aus Ihrer Region.

„Aufstand der Lämmer“

25. Januar 2011

Jüdischer Widerstand im nationalsozialistischen Deutschland

26.01.2011

Kreis Pinneberg: Veranstaltungsreihe zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

„Aufstand der Lämmer“

Jüdischer Widerstand im nationalsozialistischen Deutschland

Wir in Wedel eröffnen am 26.Januar die Veranstaltungsreihe. In der Stadtbücherei soll des jüdischen Widerstandes gegen das NS-Regime gedacht werden, da immer wieder wird die Fragen gestellt werden: „Warum haben die Juden sich nicht gewehrt? Warum haben sie keinen Widerstand geleistet?“

Mittwoch, 26. Januar 2011, 19:30 Uhr

Stadtbücherei Wedel, Rosengarten 6

Grußworte von Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen

Musik: „Rotdorn“ mit Friedensliedern und Liedern aus dem Widerstand

Einführung in die Thematik: Marianne Wilke

Lesung von Texten über den jüdischen Widerstand: Hanna-Maria Engel

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Mittwoch, 26. Januar 2011, 19:30 Uhr Stadtbücherei Wedel, Rosengarten 6 Grußworte von Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen Musik: „Rotdorn“ mit Friedensliedern und Liedern aus dem Widerstand Einführung in die Thematik: Marianne Wilke Lesung von Texten über den jüdischen Widerstand: Hanna-Maria Engel

Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“

24. Januar 2011

25.01.2011

Der „Runde Tisch gegen Nazis Kappeln“ lädt ein zur

Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“

Der „Runde Tisch gegen Nazis Kappeln“ hat im Rathaus der Stadt Kappeln vom Dienstag, d. 25. Januar bis zum Freitag, d. 11. Februar 2011 eine Ausstellung zu Gast mit dem Titel: „Neofaschismus in Deutschland“.

Dienstag, 25. Januar 2011, Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 17.30 Uhr. Schulklassen auch nach Vereinbarung.

Rathaus der Stadt Kappeln, Reeperbahn

Die Auftaktveranstaltung/Eröffnung findet statt am Montag, d. 24. Januar um 17 Uhr im Foyer des Rathauses (1.Stock).

NeofaschistInnen sowie Mitglieder von NPD, DVU und Freien Kameradschaften sind von dieser Veranstaltung und von dr Ausstellung nach § 6 VersG. ausgeschlossen.

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Dienstag, 25. Januar 2011, Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 17.30 Uhr. Schulklassen auch nach Vereinbarung. Rathaus der Stadt Kappeln, Reeperbahn Die Auftaktveranstaltung/Eröffnung findet statt am Montag, d. 24. Januar um 17 Uhr im Foyer des Rathauses (1.Stock). NeofaschistInnen sowie Mitglieder von NPD, DVU und Freien Kameradschaften sind von dieser Veranstaltung und von dr Ausstellung nach § 6 VersG. ausgeschlossen.

Einladung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

23. Januar 2011

24.01.2011

Einladung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Festakt mit Kranzniederlegung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Montag, 24. Januar 2011, 11.30 Uhr

Mahnmal am Grenzübergang Harrislee/Padborg

Abendveranstaltung um 19.00 Uhr:

Szenische Lesung „Was macht die Welt, in der wir zu Hause sind?“ – Bürgerhaus Harrislee – Eintritt frei

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Montag, 24. Januar 2011, 11.30 Uhr Mahnmal am Grenzübergang Harrislee/Padborg Abendveranstaltung um 19.00 Uhr: Szenische Lesung „Was macht die Welt, in der wir zu Hause sind?“ – Bürgerhaus Harrislee – Eintritt frei

Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft!

20. Januar 2011

Bedeutet das eine Gefahr für die Demokratie?

21.01.2011

Themenabend

Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft!

Bedeutet das eine Gefahr für die Demokratie?

Die neue Rechtsextremismus-Studie der Friedrich Ebert Stiftung gibt Anlass zur Besorgnis. Rechtsextreme Einstellungen sind in der Mitte der Gesellschaft weit verbreitet. Grund genug für den VVN-Kreisverband Lübeck im Vorfeld der Nazidemonstration am 26.3.2011 in Lübeck über diese Problematik zu diskutieren.

Freitag, 21. Januar 2011, 19.00 Uhr

DGB – Haus, Lübeck Holstentorplatz 1-5, Raum 2014, 2. Stock

NeofaschistInnen sowie Mitglieder von NPD, DVU und Freien Kameradschaften sind von der Veranstaltung nach § 6 VersG. ausgeschlossen.

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Freitag, 21. Januar 2011, 19.00 Uhr DGB – Haus, Lübeck Holstentorplatz 1-5, Raum 2014, 2. Stock NeofaschistInnen sowie Mitglieder von NPD, DVU und Freien Kameradschaften sind von der Veranstaltung nach § 6 VersG. ausgeschlossen.

„Was macht die Welt, in der wir zu Hause sind?“

geschrieben von Thomas Repp (Mitteilung der Volkshochschule Harrislee)

15. Januar 2011

Anlässlich des Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus veranstaltet die VHS Harrislee in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Harrislee Bahnhof und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme am 24. Januar 2011 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Harrislee die szenische Lesung.

Während Lina Lüders in Hamburg lebt und ihr Sohn Axel sich als Soldat an der Ostfront befindet, ist ihn Ehemann Walther im KZ Neuengamme inhaftiert. Der Briefwechsel zwischen den Familienangehörigen ist eine präzise Aufzeichnung von drei Psychogrammen in den Jahren 1942-1945 sowie von drei sich zuspitzenden untenschiedlichen Perspektiven auf einen immer grausamer werdenden Krieg. Die Briefe führen vor Augen, wie Menschen, die in Opposition zum NS-Regime standem, das Leben ertragen und nie den Glauben an eine gemeinsarne Zukunft ohne Krieg, Hass und Gewalt aufgegeben haben.

Einführung und Kommentare: Herbert Dierks, Hamburg. Vortragende: Schülerinnen und SchüIer der Duborg-Skolen, Flensburg. Musikalischer Rahmem: Anne Wiemann, Hamburg.

Eine weitere Veranstaltung mit Kranzniederlegung findet am selben Tag um 11.30 Uhr am Mahnmal am Grenzübergang Harrislee/Padborg statt. Mehr Infos unter TERMINE oder im zweiten Anhang.

20110116_1_harrislee 24.1.2011_2.pdf (985 KB / 1 S.)

20110116_2_harrislee 24.1.2011_1.pdf (447 KB / 1 S.)

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