Außen- und sicherheitspolitische Fragen spielten im Bundestagswahlkampf kaum eine Rolle, man hat den Wähler von diesem Thema mit Sorgfalt ferngehalten. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass nach der Wahl diverse Stimmen eine aktivere Außenpolitik Deutschlands in Europa und der Welt verlangen. Gefordert wird die Umsetzung der „neuen Verantwortung“, ein Begriff, der erstmals vor vier Jahren in dem Papier („Neue Macht – neue Verantwortung“) des Thinktanks „Stiftung Wissenschaft und Politik“ auftauchte. Die neue Bundesregierung – wie auch immer sie aussehen wird – wird diesen sicherheitspolitischen Prozess weiter verfolgen. Welche Herausforderungen ergeben sich für die Friedensbewegung daraus? Das wollen wir diskutieren mit Dr. Erhard Crome (Senior Research Fellow, WeltTrends Potsdam)
Kranzniederlegung mit Beiträgen und Liedern für die Opfer der Novemberrevolution 1918
10.30 Uhr Treffen am Haupteingang
Reichsbürger, die unterschätzte Gefahr
Andreas Speit stellt sein neues Buch über die „Reichsbürger“ gemeinsam mit Mitautor Carsten Janz vor
Das Bild vom Feind- ein Theaterstück der Berliner Compagnie
Kartenvorverkauf ab sofort unter silke.leng@altholstein.de oder 04321 498191
Preise: Abendkasse: 6€; ermäßigt 3€
Eine Veranstaltung von: Das Friedensforum, die Immanuel-Kant-Schule und die Ökumenische Arbeitsstelle
Kein Vergeben – kein Vergessen
Am 9.11. Stoplersteine Putzen
Treffen um 16 Uhr am DGB-Haus Neumünster
Angesichts des aktuellen Rechtsruck scheint es umso wichtiger, an die Lehren der Geschichte zu erinnern und der Opfern der nationalsozialistischen Terrorherrschaft zu gedenken. In Neumünster wurden stellvertretend für alle verschleppten und ermordeten Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgten, Homosexuellen, Zeugen Jehovas und Euthanasieopfer 19 Stolpersteine verlegt. Zu den Hoffnungen, die sich an diese Gedenktäfelchen knüpfen, heißt es:
“Jeder, der die Inschrift eines Stolpersteines liest, macht eine Verbeugung vor dem Opfer.”
Dazu müssen aber die biographischen Daten in den Messingplatten überhaupt erst einmal zu erkennen sein, daher rufen wir alle Pat*innen, aber auch andere Interessierte dazu auf, am Jahrestag der Reichspogromnacht die Oberfläche der Stolpersteine zu reinigen. Eine Übersicht aller Stolpersteine findet ihr unter http://kulturraum-neumuenster.de/stolpersteine/uebersichtstolpersteine, Hinweise zur Reinigung unter http://www.projekt-stolpersteine.de/unterstuetzen/stolpersteine-reinigen.html.
Zudem bieten wir, da einige von uns selber Pat*innen der stumbling stones von Rosa Preminger, Max Richter und Rudolf Timm sind, uns auf unserer Route zu begleiten und Informationen zum Leben und Schicksal dieser drei Personen sowie zu den Ereignissen der Reichspogromnacht in Neumünster zu erhalten.
Treffen für den gemeinsamen Rundgang ist der 9.11.2017, 16 Uhr, vor dem DGB-Haus in der
Carlstraße in Neumünster.
Aufrufer*innen:
IG Metall Kiel-Neumünster
VVN-BdA Neumünster
Verein für Toleranz und Zivilc&urage (TolZi)
Aktion Jugendzentrum (AJZ)
Antifaschistische Aktion Neumünster

Rassismus und Ausländerfeindlichkeit keinen Raum geben
Eine Veranstaltung mit der Bundesvorsitzenden der VVN-BdA Cornelia Kerth
BEJARANO & MICROPHONEMAFIA la vita continua
Eine 92-jährige Überlebende des Mädchenorchesters des KZ-Auschwitz steht gemeinsam auf der Bühne mit einer Kölner RAP-Combo.
Special Guest: the Dirty Dozen
Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Krauskopf (10€/5€)
Rassismus und Menschenverachtung keinen Raum geben!
Der Arbeitskreis der Stadt Wedel gegen Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit, die Wedeler Gruppe der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und der Deutsche Gewerkschaftsbund Kreisverband Pinneberg laden ein zu einer Diskussionsveranstaltung mit
Cornelia Kerth
von der bundesweiten Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“
Uns geht es um ein gutes Zusammenleben aller Menschen hier bei uns. Wir treten denen entgegen, die unsere Gesellschaft spalten. Die Probleme sehen wir nicht zwischen Deutschen und Ausländern. Die Schere klafft zwischen denen, die nichts haben und denen, die hier zu viel haben. Dass dadurch bei vielen Menschen Verunsicherungen entstehen, können wir sehr gut nachvollziehen. Wir sehen aber deutlich, dass z.B. die AfD genau dafür keine Alternative ist. Sie betätigt sich eher als Rattenfänger und verbreitet Unfrieden. Mit ihren Hass-Parolen bereitet sie wie andere rechte Gruppierungen den Boden für Gewalttaten und Brandsätze gegen Flüchtlingsunterkünfte.
Unsere Alternative heißt Solidarität und Eintreten für Gerechtigkeit. Deshalb sind wir für eine gerechte Umverteilung des Reichtums in unserem Land. Statt auf denen herum zu hacken, die noch weniger haben als die meisten bei uns, müssen wir deutlich machen, wie die Tatsachen sind. Für die Rettung der Banken wurde z.B. in 2008 mehr als 100 mal so viel ausgegeben wie für Flüchtlinge. Statt immer mehr zu privatisieren, fordern wir den staatlichen Schutz für die Schwachen in unserem Land an. Vor der Bundestagswahl wollen wir das mit interessierten Menschen diskutieren.
Kommen Sie am 20. September zu uns, hören Sie die Vorschläge unserer Rednerin, sprechen Sie über Ihre Sorgen, diskutieren Sie mit uns! Vor allem aber bitten wir Sie:
Gehen Sie zur Wahl am 24. September 2017 und wählen Sie keine menschenverachtende und ausgrenzende Partei!









